Freiheitlich patriotische Bewegung Deutschlands
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Migrationsprobleme - Vereine und Organisationen

Islamische Organisationen und Vereine sind zahllos auf der ganzen Welt vertreten. Viele davon sind friedfertig und verfolgen keine politischen Ziele sondern pflegen lediglich die Religion und das Miteinander. Diejenigen aber, die im Islam nicht nur eine Religion sehen sondern dem Islamischen Fundamentalismus folgen, haben wir erfasst, in einer Tabelle dokumentiert und Informationen, Webadressen sowie Symbole beigefügt. Wir stufen das Wissen über islamische Fundamentalisten als elementar wichtig ein, weil die Mitglieder intellektuell sehr clever vorgehen und nach außen hin eine friedfertige Vereinigung vorleben, während im Inneren der Vereine der weltweite "Gottesstaat" nach islamischem Vorbild das einzige Ziel ist. Islamische Fundamentalisten gehen notfalls auch mit brutalster Gewalt gegen die ihrer Ansicht nach ungläubigen Völker vor.

Inhaltsverzeichnis (Schnellzugriff)

Einleitung
Übersicht aller Gruppierungen
GraueWölfe
MHP
AKP
Kalifatstaat
Muslimbruderschaft
Milli Görüş
al-Qaida
Islamischer Dschiad

Buchempfehlungen



Islamischer Fundamentalismus, gemeinhin auch Islamismus genannt, bezeichnet die Politisierung des Islam bzw. eine Leseart des Islam vornehmlich als politischer und nicht nur religiöser Ideologie. Die Ziele islamistischer Gruppierungen sind allgemein die Errichtung eines islamischen Staates oder die Umwandlung eines existierenden Staates kompatibel zur Anwendung der Sharia - des religiösen Gesetzes - sowie die Verpflichtung der sowohl muslimischen als auch der nicht-muslimischen Bevölkerung auf die Werte und Normen des Propheten Mohammed und der ersten vier Kalifen.

Der Islamismus ist eine politische Ideologie, die sich einer religiösen Sprache bedient und dabei gleichzeitig den Anspruch erhebt, die einzig wahre Auslegung des Glaubens darzustellen.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Organisationen und Vereine, die den islamischen Fundamentalismus als Kernziel betrachten und unter anderem auch in Deutschland aktiv sind bzw. in Verdacht stehen, hier aktiv zu sein. Eine sehr umfangreiche Sammlung sämtlicher islamisch-fundamentalistischer Vereinigungen finden Sie unter:

Islamischer Fundamentalismus

Dieser Artikel, ein ausgezeichnetes Werk in der freien Enzyklopädie Wikipedia, sollte zur Pflichtlektüre deutscher Links und Linksextremistisch orientierter Menschen werden, weil er sehr anschaulich die Unterschiede zwischen der friedlichen Religion Islam und der fundamentalistischen Ausleger darlegt. An diesen Fakten lässt sich nichts mehr deuten oder interpretieren. Sie sollten einfach nur wachsam und sorgsam machen, da die Ausläufer zunehmend mehr im deutschen wie europäischen Raum sichtbar werden.

Von Linken Kräften "waidwund geschossene" Jugendliche, Linksextremisten und politisch links orientierte Menschen sollten sich insbesondere die Informationen zur Muslimbruderschaft aufmerksam durchlesen. Vielleicht geben die daraus hier jetzt zitierten Zeilen den nötigen Fortbildungsschub, der künftige Angriffe auf Patrioten verhindert:

„Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“
– Necmettin Erbakan: zitiert im Verfassungsschutzbericht 2001

Diese Worte müssen nicht mehr interpretiert werden, sie sind bereits glasklar und eindeutig. Sie sind auch nicht selbst von den Patrioten erfunden und es wurde auch nichts übertrieben dargestellt. Ganz im Gegenteil handelt es sich um Fakten, die allerorts im Internet zu finden sind. Zudem sind es Worte, die sich die Organisation selbst auf die Fahne geschrieben hat und nicht zuletzt decken sich diese Informationen mit einem von Udo Ulfkotte geschriebenen Buch namens:
Masterplan der Muslimbruderschaft

Diese Auflistung der Symbole, Beschreibung und Ziele der islamisch-fundamentalistischen Vereine und Organisationen wird künftig dynamisch fortgesetzt. Falls aktuell eine wichtige Gruppierung fehlen sollte, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit noch nachgereicht. Sollten Sie selbst Kenntnis über eine noch nicht genannte Organisation haben, bitten wir um eine kurze Mitteilung.

Islamisch-fundamentalistische Vereine und Organisationen mit gewalttätigem Hintergrund

Symbol Beschreibung Pläne & Ziele Weiterführende Links
Graue Wölfe



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Graue Wölfe (türkisch: Bozkurtlar) ist die Bezeichnung für Mitglieder der rechtsextremen türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP), die 1961 durch Alparslan Türkeş gegründet wurde. Sie werden auch Ülkücüler (deutsch: "Idealisten") genannt. Die deutsche Organisation dieser Partei ist die „Deutsche Türkische Föderation“, Teil der „Europäischen Föderation der Türkischen Demokratischen Idealistenvereine“. Allerdings begreifen sich auch Mitglieder des ATB oder unorganisierte Nationalisten als "Idealisten". Ziel der Grauen Wölfe ist eine sich vom Balkan über Zentralasien bis in die Volksrepublik China erstreckende Nation, die alle Turkvölker vereint (Panturkismus). Zentrum der von ihr beanspruchten Gemeinschaft aller Turkvölker ist eine starke, unabhängige und selbstbewusste Türkei.

Die sich selbst als türkische Idealisten (türkisch: Ülkücü) ansehende Gruppierung wird in Europa sehr kritisch gesehen. Der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalens wirft ihr vor, „zur Entstehung einer Parallelgesellschaft in Europa“ beizutragen, und sieht in ihr „ein Hindernis für die Integration der türkischstämmigen Bevölkerung“.[3]

Mehmet Ali Ağca, der das Attentat 1981 auf Papst Johannes Paul II. beging, war Mitglied der Grauen Wölfe, ein weiteres Mitglied soll 1984 ein Attentat auf den Kreuzberger Frauenladen TIO ausgeführt haben, bei dem die türkisch-kurdische Jurastudentin Seyran Ateş lebensgefährlich verletzt wurde.

Graue Wölfe heulen noch

Wikipedia Artikel

Auszug aus dem Bericht „Demokratiegefährdende Phänomene in Kreuzberg und Möglichkeiten der Intervention

Frontal21 Reportage über den Einzug der "Grauen Wölfe" in die Klassenzimmer der Schulen
MHP



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Die Partei der Nationalistischen Bewegung, MHP, (Türkisch: Milliyetçi Hareket Partisi) ist eine rechtsextreme, nationalistische politische Partei in der Türkei. Ihr Vorsitzender ist seit 1997 Devlet Bahçeli.

Sie ging 1969 aus der "Republikanischen Bauern-Volkspartei" (Cumhuriyetçi Köylü Millet Partisi, CKMP) hervor. Nach dem Militärputsch von 1980 wurden die MHP und die mit ihr verbundenen Grauen Wölfe verboten und in "Partei der Nationalistischen Arbeit" (Milliyetçi Çalışma Partisi, MÇP) umbenannt. Ihr Vorsitzender Alparslan Türkeş wurde vor ein Militärtribunal gestellt. 1992 durfte die Partei nach einem Volksentscheid ihren alten Namen wieder führen.

Viele Wissenschaftler stufen die MHP als extremistisch ein. Hauptgrund für diese Einschätzung waren die Aktivitäten von Anhängern der MHP in den 1980er Jahren, als die Türkei an den Rand eines Bürgerkriegs geführt wurde.

  • Faruk Şen
    bezeichnete 1986 die Anhänger der MHP als "Neo-Faschisten" (Türkei: Land und Leute. München 1986, S. 110).

  • Klaus Kreiser,
    Prof. für türkische Sprache, Geschichte und Kultur, bezeichnete 1991 die Milli Çalışma Partisi als "rechtsextrem" (Kleines Türkei-Lexikon. München 1991, S. 122) In seinem Buch: Kleine Geschichte der Türkei (Stuttgart 2003, S. 437) beschreibt er die Programmatik der MHP als "minderheitenfeindlich". Sie richte sich "gegen alle als 'links' eingeordnete Personen, Gruppen und Inhalte".

  • Udo Steinbach
    beschreibt die MHP als "extremistische Gruppierung" (Die Türkei im 20. Jahrhundert: Schwierige Partner Europas. Bergisch Gladbach 1996, S. 184).
Webseite

Wikipedia Artikel

Einstufung des Bayerischen Verfassungsschutzes als rechtsextrem bzw extremistisch beeinflusst, pdf

Bericht bei Le Monde diplomatique

Kurzvorstellung bei der EPP-ED im Europäischen Parlament
AKP



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Die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung, AKP (Adalet ve Kalkınma Partisi, AK Parti) ist eine konservativ ausgerichtete politische Partei in der Türkei. Sie bezeichnet sich selbst als „dem Zentrum angehörend und konservativ“. Sie wurde am 14. August 2001 von Recep Tayyip Erdoğan, dem ehemaligen Bürgermeister von Istanbul, Abdullah Gül, Bülent Arınç und weiteren Gefolgsleuten aus verschiedenen Parteien gegründet.

Die AKP ist derzeit mit 340 Abgeordneten im Parlament vertreten (Stand: 28. August 2007).

Am 14. März 2008 wurde vom Generalstaatsanwalt Abdurrahman Yalçınkaya ein Verbotsverfahren gegen die AKP beantragt.[18] Begründet wurde das Verfahren mit den Worten: Die AKP sei ein „Zentrum anti-laizistischer Aktivitäten“ geworden. Der Generalstaatsanwalt fordert für 71 Personen ein Politikverbot, darunter sind der Präsident Abdullah Gül, der Ministerpräsident und Vorsitzende der AKP Recep Tayyip Erdoğan und der ehemalige Parlamentspräsident Bülent Arınç.[19][20] Seit der Gründung der Republik Türkei wurden insgesamt 27 Parteien verboten,[21] darunter auch die Wohlfahrtspartei, nach deren Verbot es zur Gründung der AKP kam.

Um ein Verbot aussprechen zu können, müssten sieben der elf Verfassungsrichter es befürworten. Acht der derzeitigen Verfassungsrichter sind noch vom Vorgänger Güls, Ahmet Necdet Sezer, einem erklärten Gegner der AKP, berufen worden. Am 31. März 2008 leitete das türkische Verfassungsgericht das Verbotsverfahren gegen die 71 Politiker und die Regierungspartei AKP offiziell ein.[22]

Ertuğrul Günay, der türkische Minister für Kultur und Tourismus, hat den Verbotsantrag zur Auflösung der Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung durch den Generalstaatsanwalt in Verbindung mit den Ermittlungen zur Ergenekon gebracht. Dabei hat er angedeutet, dass der Verbotsantrag eine Reaktion auf die Ermittlungen seien.[23] Auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan hat einen Zusammenhang auf einer Fraktionsversammlung angedeutet.[24] Laut einem WAZ-Artikel vom 21. März 2008 spiegeln das Verbotsverfahren gegen die AKP und die Ermittlungen zur Ergenekon einen Machtkampf zwischen der islamisch-konservativen AKP auf der einen Seite und laizistischen Kemalisten auf der anderen Seite wider.

Webseite

Wikipedia Artikel 

Konrad-Adenauer Stiftung, Länderberichte: Die neue türkische Regierungspartei AKP – islamistisch oder islamisch-demokratisch?

Ergebnisse der Parlamentswahlen 2007 nach Provinzen
Kalifatstaat



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Kalifatstaat heißt eine islamistische Organisation, die 1994 auf einer Veranstaltung in Köln ausgerufen und im Dezember 2001 verboten wurde.

Der Kalifatstaat ging 1994 aus dem Verband islamischer Vereine und Gemeinden (ICCB) in Deutschland hervor, der sich 1984 von der islamistischen Organisation Milli Görüş abspaltete. Der Führer des Verbandes rief sich zum Kalifen, zum weltweiten geistigen und weltlichen Oberhaupt aller Muslime, aus. Seitdem verstand sich die Organisation als „Kalifatsstaat“ (Hilafet Devleti). Vereinsrechtlich blieb der alte Name aber bestehen.

Der Führer war zunächst Cemaleddin Kaplan, der in der deutschen Öffentlichkeit den Beinamen „Khomeini von Köln“ hatte. In türkischen Medien wurde er als „schwarze Stimme“ bezeichnet.

Im Jahre 1993 zeichneten sich Auseinandersetzungen über Eigentums-, Besitz- und Nutzungsrechte an Immobilien ab. Der Verband strebte eine zentrale Kontrolle der Immobilien an. Kritik entzündete sich unter den Anhängern an der mangelnden Transparenz des Finanzgebarens der Organisation. 1994 spaltete sich in Bochum unter dem Namen „Verband der muslimischen Gemeinden“ (MCB) eine oppositionelle Gruppe ab. Nach dem Tod Cemaleddin Kaplans entbrannte Streit um die Nachfolge.

Nachfolger wurde 1995 sein Sohn Metin „Müftüoğlu“ Kaplan. Metin Kaplan nannte sich selbst „Müftüoğlu“ („Sohn des Muftis“), da er - wie sein Vater, der sich „Hocaoğlu“ („Sohn des Hodschas“) nannte - den Nachnamen „Kaplan“ („Tiger“) ablehnte. Unter Metin Kaplan kam es zu einer weiteren Radikalisierung der Vorstellungen. Im Kalifatstaat kam es häufiger zu internen Auseinandersetzungen. In Berlin residierte zeitweise ein Gegenkalif, Ibrahim Sofu. Kaplan rief in der Vereinszeitung „Ümmet-i Muhammed“ vom 19. Juli 1996 zur Ermordung des Gegenkalifen auf.

Die Organisation verfügte Anfang der 1990er Jahre etwa über 4.000 Mitglieder und im Jahre 1999 über ca. 1.100 Mitglieder. Nomineller Führer und somit „Kalif der Muslime“ und „Emir der Gläubigen“ ist der inhaftierte Metin Kaplan. Der Verband verfügte über eine Fetwa- und eine Kaza-Instanz, eine richterliche und eine überwachende Instanz. Die Fetwas wurden vom „Scheichülislam“ erlassen, eine Funktion, die Metin Kaplan ebenfalls beanspruchte.

Die Organisation war in „Gebieten“ (bölge) unterteilt, dem ein „Emir“ vorstand. Die niederländische Stiftung „Stichting Dienaar aan Islam“ stand ebenfalls unter der Führung des Verbandes.

Das Weltbild des Kalifatstaats ist geprägt von einer ausgesprochenen Dichotomie. Die Geschichte der Menschheit wird als Kampf zwischen Gut und Böse betrachtet: ein Kampf zwischen hak und batıl, dem Wahren und dem Nichtigen, zwischen iman und küfür, Glauben und Unglauben, zwischen tevhid und şirk, Monotheismus und Polytheismus, zwischen müstekbirler und müstazaflar, Unterdrücker und Unterdrückten, zwischen der hizbullah und der hizbüşşeytan, der „Partei Gottes“ und der „Partei des Satans“. Zur Illustration dieser Weltsicht werden koranische (und biblische) Vorbilder angeführt. Dazu gehören der Pharao (Firavun) als tyrannischer Herrscher, sein Handlanger Haman, Korah (Karun), der das System mit seinem Geld unterstützt, und Bileam (Bel'am), ein weiterer Handlanger. Ziel des Kalifatstaats ist die Errichtung eines auf der Scharia gegründeten islamischen Staatswesens. Als Vorbild dient das Kalifat, in dem die religiöse und politische Macht bei einem Kalifen vereint ist.
Webseite

Wikipedia Artikel

Geschichte und Bedeutung

Metin Kaplan und seine Organisation "Kalifatstaat"

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
Muslimbruderschaft

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Die Muslimbrüder oder Muslimbruderschaft (arabisch الإخوان المسلمون‎ al-ichwān al-muslimūn) ist eine der einflussreichsten islamisch-fundamentalistischen Bewegungen im Nahen Osten, die 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten gegründet wurde. Seitdem hat sich die Muslimbruderschaft in andere Länder, einschließlich Syriens und Jordaniens, ausgebreitet. In den jeweiligen Ländern - mit Ausnahme Syriens - ist die Muslimbruderschaft eine der einflussreichsten politischen Bewegungen geworden. Sie gilt als die erste revolutionäre islamische Bewegung.

Die Bruderschaft hatte in Deutschland im Jahr 2005 nach Angaben des Verfassungsschutzes Niedersachsen 1800 Mitglieder:

"1960 gründete sich in der Bundesrepublik Deutschland die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), die die mitgliederstärkste Organisation von Anhängern der MB in Deutschland ist. Die IGD hat ihren Sitz in dem von ihrem Vorsitzenden Ibrahim EL-ZAYAT geleiteten Islamischen Zentrum München (IZM). In den letzten Jahren entwickelte sich das Jahrestreffen der IGD zu einem zentralen Ereignis für Muslime, die der gewaltverneinenden Variante der islamistischen Ideologie nahe stehen"[2]

Laut dem Landesverfassungsschutzberichten von Bayern und Baden-Württemberg übe die MB am „Islamischen Zentrum München e.V.“ maßgeblichen Einfluss aus. Anhänger des syrischen Zweigs der MB hätten Anfang der 80er Jahre die "Islamischen Avantgarden" mit organisatorischem Schwerpunkt im "Islamischen Zentrum" in Aachen gegründet. Der in Kairo wohnhafte oberste Führer der islamistischen Muslimbruderschaft, Mohammed Mahdi Akef, bezeichnete den Präsidenten der IGD, Ibrahim al-Zayat, in einem ARD-Fernsehbeitrag[2] als "Chef der Muslimbrüder in Deutschland". Mitglieder der Muslimbruderschaft in Deutschland sollen beispielsweise Ibrahim El-Zayat und Mehmet Erbakan sein.

Webseite

Wikipedia Artikel

Bericht über die Ideologie der Bruderschaft vom Verfassungsschutz Niedersachsen, Mai 2006

BMI-Broschüre "Islamismus", 5. Auflage (2006) Stand: Dezember 2003

Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Kurzbeschreibung der Muslimbruderschaft

Verfassungsschutzbericht Bayern als pdf-Datei,

Der Vormarsch der Muslimbruderschaft

Milli Görüş



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Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e. V. (IGMG) ist die zweitgrößte islamische Organisation in Deutschland und gilt als der größte nicht vom türkischen Staat direkt beeinflusste türkisch-islamische Verband in Europa. Schwesterorganisationen sind vorrangig in europäischen Ländern, aber auch in Nordamerika, Australien und Zentralasien aktiv. Die IGMG unterhält enge Verbindungen in die Türkei und ist größtes Mitglied im Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, einem der muslimischen Dachverbände in Deutschland und durch diesen mittelbar auch Mitglied im Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland.

Nach Angaben deutscher Verfassungsschutzbehörden ist die Organisation von einem spezifischen türkischen Nationalismus sowie einer ideologisierten Interpretation des Islams geprägt. [8] Historisch und ideologisch sind Teile der IGMG maßgeblich mit dem türkischen Politiker Necmettin Erbakan verbunden. „Milli Görüş“ ist ursprünglich Titel eines Buches von Necmettin Erbakan (1973) und bedeutet „Nationale Sicht“. Heute möchte die IGMG den Begriff hingegen als „monotheistische Ökumene“ verstanden wissen. [9] [10]

Erbakan soll die Begriffe „Milli Görüş“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung) in die türkisch-islamistische Debatte eingeführt haben, weil in der sich als laizistisch verstehenden Türkei die Propagierung einer „Islamischen Ordnung“ (Nizam Islami) Parteiverbot und strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben könnte. Die von der Milli Görüş-Bewegung propagierte „Gerechte Ordnung“ soll ein umfassendes soziales, ökonomisches und politisches Regelungssystem beinhalten, das auf islamischer Grundlage beruht. Ziel sei es, die weltliche Ordnung zu überwinden und durch ein islamisches Gemeinwesen zu ersetzen. [11] Erbakan deutete bei der Generalversammlung der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş“ im April 2001 eine Islamisierung Europas durch muslimische Einwanderung an:

„Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“

Necmettin Erbakan: zitiert im Verfassungsschutzbericht 2001 [12]

Zu den Organisationen, die nach Angaben des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalens mit der IGMG verbunden sind, gehören die Islamische Föderation Berlin, die Islamische Religionsgemeinschaft Berlin und die Islamische Religionsgemeinschaft Schleswig-Holstein. [13] Für 2007 hat sich die Organisation vorgenommen, Frauen zu unterstützen, die wegen des Kopftuchverbots an türkischen Universitäten zum Studieren nach Deutschland kommen. [14]

Bis zum Ende der Neunziger Jahre trat die Milli Görüş offen für den Antisemitismus ein. Nach einer Strategieänderung distanzierte sich die Milli Görüş allerdings fortan vom Antisemitismus. Dem entgegen stehen Erkenntnisse aus Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren, aus denen hervorging das die IGMG immer noch Medien mit antisemitischem Inhalt propagiert. [15] Antisemitische und anti-freimaurerische Autoren wie Harun Yahya sollen mit ihren Ideen positive Aufnahme im Umfeld der Milli Görüş finden. [16]

Die IGMG legt großen Wert auf religiöse Unterweisung von Kindern. Im Lehrbuch der Organisation von 1990 („Islami Bilgiler Ders Kitabi“) bekennt sich die IGMG zur Todesstrafe für Menschen, die den islamischen Glauben aufgeben.[17] Im reformierten dreibändigen Lehrwerk „Temel Bilgiler“ wird die Wurzel des Christentums und Judentums als „verderbt“ bezeichnet.[18]. Zum Dschihad heißt es:

„Ziel des Jihad ist es, dass die Wahrheit herrscht und auf der ganzen Erde siegreich ist. Der Jihad hat den Charakter einer religiösen Pflicht und wird unter Einsatz von Leib, Vermögen und wenn nötig Leben vollzogen.“

Webseite

Wikipedia Artikel

Türkei unterstützt Milli Görüş – NRW-Verfassungsschutz beobachtet Extremistenorganisation

Wie anfällig sind türkische Jugendliche in Deutschland für islamischen Fundamentalismus?

Verfassungsschutzbericht 2004, Seiten 213ff.

Verfassungsschutzbericht 2006, Seiten 239ff.

Vortrag des Präsidenten des niedersächsischen Verfassungsschutzes zum islamistischen Extremismus

Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen: Islamische Gemeinschaft Milli Görüş

TAZ: „Islamistenverein verliert gegen die taz
al-Qaida

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al-Qaida (arabisch القاعدة‎ al-qāʿida [alˈqaːʕɪda]) ist ein Netzwerk dschihadistischer Gruppen, dem u. a. Anschläge in Kenia, Tansania, auf die Synagoge der Insel Djerba, Sharm El-Sheikh am 23. Juli 2005 und die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA zur Last gelegt werden. Al-Qaida wird unter anderem vom deutschen Verfassungsschutz[1] und den USA[2] zu den transnationalen Terrorgruppen gezählt und gilt dabei als „Prototyp“ für diese Art von Terrorismus.

Die al-Qaida setzt auch auf Propaganda vor allem in arabischen und muslimischen Gesellschaften. Sie sieht seine Gewaltakte als Mittel, alle Muslime im „Befreiungskampf“ gegen die Dominanz des Westens zu vereinen. Dabei wendet er seine Terrorakte auch gegen Zivilisten, die als „Kollaborateure“ zur Zielscheibe werden oder einfach als zufällige Terroropfer mit in Kauf genommen werden. Hauptkampfgebiet ist nach den letzten Aufrufen Bin Ladens der Irak. Die Wahhabiten/Salafiten lehnen den Terrorismus jedoch grundsätzlich ab.[4]

Obwohl sich die meisten Iraker heute gegen den Terror aussprechen, findet al-Qaida in manchen Strömungen muslimischer Gesellschaften, besonders in Pakistan, Indonesien und Saudi-Arabien, Rückhalt. Dies hängt auch mit der traditionellen Verbindung von Religion und Politik in islamischer Tradition zusammen. Für streng gläubige Muslime ist jede Staats- und Gesellschaftsform außerhalb der Scharia verwerflich. Darum sehen manche sich legitimiert, die Welt der „Ungläubigen“ mit Terrorakten zu zerstören.

Im Islam gibt es allerdings keine Garantie, dass man nach dem Tod ins Paradies kommt, selbst wenn man sein ganzes Leben lang gute Werke getan hat. Alles hängt davon ab, wie Allah einmal entscheiden wird. Wenn aber ein Muslim im Dschihad stirbt, muss er im Grab nicht auf das Gericht warten, sondern - so der Glaube - kommt sofort ins Paradies.[5] Gerade junge Muslime aus ärmlichen Verhältnissen fühlen sich von der Dschihad-Ideologie angezogen.

Die Rolle der Religion als Ursache des islamistischen Terrors ist umstritten. Die Täter verstehen ihre Anschläge als eine Form des Dschihad und berufen sich dazu auf den Koran, der ihnen befehle, all jene zu töten, die sich nicht zum Islam bekehren wollten:

„Tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.“

– Sure 9,5

Andere islamische Theologen weisen jedoch darauf hin, dass der Koran den Angriffskrieg, das Töten ohne Not, das Töten Unschuldiger und Selbstmordanschläge ausdrücklich verbiete. Sie sehen den islamistischen Terrorismus ihrerseits als Abkehr vom „wahren“ Islam und bestreiten, dass Osama bin Laden überhaupt das Recht habe, eine Fatwa auszusprechen.

Wikipedia Artikel

Al-Qaeda in Germany 

Forum „Die Weisheit“, in dem Al-Qaida Mitteilungen unter dem Namen „Abu Maisara al-Iraki“ macht 

Jochen Bittner: Das weltweite Al-Qaida-Netz

"Zur 'Übersetzbarkeit' des Legitimationsdiskurses der al-Qaida-Anführer"
Islamischer Dschiad



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Der Islamische Dschihad in Palästina, (arabisch حركة الجهاد الإسلامي‎ Harakat al-dschihād al-islāmī), ist eine islamistische militante Untergrundorganisation mit Sitz in Damaskus (Syrien).[1] Die vollständige Eigenbezeichnung lautet "Bewegung des islamischen Dschihad in Palästina" (حركة الجهاد الإسلامي في فلسطين‎).

Er war eine der frühesten sunnitischen islamistischen militanten Untergrundorganisationen im Nahen Osten. Erstmals in Erscheinung trat die Gruppe im April 1983 mit dem Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Beirut, in der auch die CIA-Zentrale für den ganzen Nahen Osten untergebracht war.

Verschiedene Gruppen in anderen arabischen Staaten trugen ebenfalls den Namen Islamischer Dschihad, namentlich der Ägyptische Islamische Dschihad oder Al-Dschihad, die unter Ayman al-Zawahiri in Al Qaida aufging.

Im Westen wird mit „Islamischer Dschihad“ aber in aller Regel die palästinensische Gruppe gemeint, weil diese aufgrund des Medieninteresses für den Nahostkonflikt besonders hervorsticht.

Die Organisation ist ideologisch der Hamas nicht unähnlich, hat aber stärkere Kontakte nach Iran und ist weniger in der Bevölkerung Palästinas verankert. Der Islamische Dschihad wirbt Jugendliche für ihre Selbstmordattentate. So wurde beispielsweise am 29. März 2004 der 16-jährige Tamer Havira in Rifidia (einem Vorort von Nablus) von israelischen Sicherheitseinheiten festgenommen, als er dabei war einen Selbstmordanschlag auszuführen.

Wie die Führer der Hamas, so sind auch die Führer des Islamischen Dschihads Ziele von israelischen Gezielten Tötungen.

Webseite

Wikipedia Artikel

MIPT über Islamischer Dschihad

Wenn Ihnen immer noch nicht übel genug geworden ist, finden Sie weitere lehrreiche Lektüre zum Thema unter den folgenden Links:

inforel - Internet-Datenbank zu Religionen, Vereinen und Organisationen

Buchempfehlungen (Udo Ulfkotte, Seyran Ates von Ullstein und andere)

Heiliger Krieg in Europa. Wie die radikale Muslimbruderschaft unsere Gesellschaft bedroht
Der Krieg in unseren Städten. Wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern
Europa kapituliert vor dem Islam
Propheten des Terrors. Das geheime Netzwerk der Islamisten
So lügen Journalisten. Der Kampf um Quoten und Auflagen
Grenzenlos kriminell. Die Risiken der EU-Osterweiterung - Was Politiker verschweigen
Der Multikulti-Irrtum - Wie wir in Deutschland besser zusammenleben können
Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz
Tödliche Toleranz. Die Muslime und unsere offene Gesellschaft

Aktualisiert ( Donnerstag, den 23. Juli 2009 um 13:25 Uhr )


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