| Politik - Wirtschaftspolitik |
Fast neun Millionen Fahrzeuge hat der nach Meinung namenhafter Lobbyisten beste Autohersteller Toyota mit den sichersten Fahrzeugen in den letzten Wochen zurückrufen müssen. Weitere 500.000 Fahrzeuge des Typs Corolla stehen jetzt erneut an. Der Imageschaden hat zwischenzeitlich zu einer Drosselung der Produktion in den USA geführt und wird Tausende Arbeitsplätze kosten. Experten kommen bereits aus ihren Löchern heraus und glauben, den Stein des Weisen, den Grund hierfür gefunden zu haben.
Denke wir zurück an den Mobilfunkhersteller Nokia, der vor nicht allzu langer Zeit ein produktives Werk in Bochum schließen ließ, um in Rumänien mit Einheitslöhnen von 500 Euro noch profitabler zu werden. Der Plan geriet zum Desaster, denn die Mentalität rumänischer Arbeiter wollte so gar nicht mit dem Profitdenken zusammenpassen.
Praktisch jeder Autobauer hat seine Produktion, oder zumindest Teile davon, ins europäische Ausland verlegt und auch dort passt nicht alles zusammen, was zusammen gehört. Verdächtig viele Toyota-Modelle aus den Rückrufaktionen wurden beispielsweise in Tschechien gefertigt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Einen kleinen Ausblick auf das tatsächliche Desaster gibt die Rückruf-Datenbank!
Im Zeitraum der letzten 14 Tage sind zahlreiche bekannte Autobauer außer Toyota dort gemeldet worden. VW ist ebenso dabei, wie Citroen und Peugeot-Fahrzeuge:
- Volkswagen-Rückruf
- Honda Rückruf wegen fehlerhafte Airbags
- Toyota Rückruf - Prius III muss in die Werkstatt
- Toyota Gaspedal-Rückrufaktion
- Honda Rückruf - Aktion elektrische Fensterhebel
- Citroen und Peugeot Rückruf - Citroen C1 und Peugeot 107
- Opel Rückrufe und Serviceaktionen
- Peugeot Rückruf - Peugeot 307 und Expert III
- Rückrufaktion - Rückruf Suzuki Alto
- !!! Ferrari Rückruf - Ferrari F355 !!!
- Rückrufaktion - Rückruf Volvo XC 60
- Renault Twingo Rückruf
- Daihatsu Rückrufe - Daihatsu Sirion, YRV und Copen
- Rückruf Opel Insignia
- Land Rover Rückruf - Land Rover Discovery und Sport
- Opel Rückruf - Opel bittet Vivaro in die Werkstätten
- Rückrufaktion - Ford Rückruf
- Audi Rückruf - Audi A6
Eine gewaltige Zahl, nicht wahr, und nicht nur asiatische Hersteller sondern mit Audi und VW auch Premiummarken und Traditionsbauer, als auch richtig teure Fahrzeuge von Ferrari und alles Autobauer, die wenigstens große und auch sicherheitsrelevante Teile in ausländischen Werken fertigen lassen.
Für eine komplette Übersicht aktueller und vergangener Rückrufaktionen:
Wer hier einige Automarken wie BMW oder Daimler-Benz vermisst, wird sie auch mit größter Mühe nicht finden, weil beide nach dem Prinzip produzieren: Gleiche Standards bei Qualität, Sicherheit und Abläufen an den Standorten weltweit. Mögliche Produktionsstätten, die Qualitätsstandards nicht erreichen oder dauerhaft einhalten können, geraten erst überhaupt nicht in die engere Wahl.
Wir behaupten, die Produktion auf Basis von kurzlebigen Bilanzzyklen führen mittel- und langfristig zu Wachstumsstörungen und Arbeitsplatzverlusten.
Es funktioniert nicht, hat noch nie funktioniert, mögliche Produktionsstandorte auf westliches Hochleistungsniveau regelrecht zu prügeln, wenn dort der einzige Ansatz sein soll, die Lohnkosten um 50 Prozent oder mehr zu senken. Gut ausgebildete, qualifizierte Mitarbeiter finden sich nicht für 5 Cent. Sie sind ihr Geld wert aus gutem Grund. Nokia als leuchtendstes Beispiel musste es bereits zugeben. Blühende Landschaften wollten sie in Rumänien aufbauen, ein ganzes Dorf aus dem Boden stampfen mit Autozulieferern und Luxusbauten für die örtliche Honoration. Heute zeigen sich keine neu erstandenen Dörfer in Rumänien sondern ein einzelnes Nokia Werk, das sich als einzelnes Gebäude in die nach wie vor unberührte Natur eingefügt hat.
Ein paar Bauruinen sind zu sehen, die wegen der schlechten Auslastung des Werks aber noch im Rohbau stillgelegt wurden und jetzt wie Skelette aus Beton und Stahl die Umgebung verunstalten. Das alles sah das Manager-Magazin auch sehr frühzeitig voraus mit der öffentlich gestellten Frage:
Offensichtlich, denn die in den heutigen Nachrichten gemeldeten Informationen deuten auf eine krasse Fehlentscheidung hin. Rumänen haben kein Interesse an Hochleistung, wie sie im Kerneuropa selbstverständlich ist.
Jede Rückrufaktion aus diesen Gründen und sowieso die neun Millionen Fahrzeuge, die Toyota allein zurückrufen musste, kosten Arbeitsplätze, die gerade in den sichenden Industriestaaten aber dringend notwendig gebraucht werden.
Die Patrioten der Freiheitlich patriotischen Bewegung haben die besseren Lösungen und Konzepte!
Deshalb nehmen Sie heute noch Kontakt mit uns auf!
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